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Urs Burki - Kunst und Ästhetik

Retrospektiv-Ausstellung im Blockhaus Experimental Space

«Ich bin gegen jegliche Monotonie und Uniformität: Ich liebe das Unbekannte, Absurde und Paradoxe. Und ich liebe das Chaos und die Ordnung — jedes zu seiner Zeit. Aber manchmal auch beides zusammen: im Leben wie auf der Leinwand.»

 

Urs Burki (1945-2017) promoviert im Jahre 1972 zum Doktor der Medizin und erlangte in den 2000-er Jahren als aussergewöhnlicher Chirurg Berühmtheit; seine „Openair“-Schönheitsoperationen, die an unerwarteten locations wie in Konzertsälen oder sogar auf der Dufourspitze stattfanden, sorgten für Schlagzeilen auch ausserhalb der Schweiz und waren von performativen Charakter; stellten jedoch sein beachtliches künstlerisches Schaffen weitgehend in den Schatten. Und dies obschon Burki in den 1970er-Jahren mit der Luzerner Kunstszene um Jean Christoph Ammann, Luciano Castelli und Urs Lüthi in Berührung kam und auch seine ersten Werke bereits in dieser Zeit entstanden. Er hat sein künstlerisches Werk (Skulpturen, Malereien, Fotografien und Performances) bis anhin ganz bewusst der Öffentlichkeit vorenthalten.

 

Eine Retrospektiv-Ausstellung im Blockhaus Experimental Space (bromer kunst) bietet auf über 200 m2 Einblick in das reiche und vielseitige Gesamtwerk des Künstlers Urs Burki. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 31. März 2017 werden die Künstler-Monografie «Chaos und Ordnung – Werke von 1973-2016» und das Buch «Openair-Perfrmances» erstmals vorgestellt. Die Ausstellung läuft bis am 30. April 2017 im Blockhaus Experimental Space.