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Rudolf Häsler - Retrospektive: Ausstellung verlängert bis zum 16. Juli 2017

Rudolf Häsler - Retrospektive

 

verlängert bis zum 16. Juli 2017

 

Der in Interlaken geborene Rudolf Häsler (1927-1999) gehört zu den eigenständigsten Schweizer Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts. In der kubanischen Revolutionsregierung nahm der Maler als nationaler Direktor für Kunstgewerbe die zweithöchste Stellung als Ausländer nach Che Guevara ein. Ende der 60er-Jahre zog sich der Maler, Grafiker und Zeichner mit seiner Familie nach Spanien zurück und bereiste die Welt. In den 1970er-Jahren entwickelte Häsler einen akribischen Realismus, welcher der Schule der Hyperrealisten zugeordnet werden kann und Vergleiche mit dem Schaffen von Franz Gertsch, Ralph Goings oder Antonio López Garcia erlaubt.

 

Die Retrospektive Ausstellung der bromer kunst zeigt die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen Rudolf Häslers: Reisen in Nordafrika, sein Schaffen unter dem EInfluss der karibischen Sonne, seine unvergleichlichen Druckgraphiken und natürlich sein umfassendes fotorealistisches Werk. Die Gedankengänge des Künstlers - von ihm zu Lebzeiten selbst auf Papier gebracht - führen durch fünf thematische Räume und kommentieren die Ausstellungsinhalte, sowie einzelne Werke. Auswahl an Werken von Rudolf Häsler in der Ausstellung, die käuflich erwerblich sind. 

 

Highlight der Ausstellung und bedeutende Zusammenfassung der nun- mehr zwei Jahre andauernde Nachlassaufarbeitung ist der Dokumentarfilm zu Rudolf Häsler unter dem Titel «Coca-Castro». Gedreht wurde unter anderem in der Schweiz, in Kuba und in Spanien. Der Berner Schauspieler Marcus Signer (u.a. «Der Goali bin ig») beleuchtet – nach Texten von Rudolf Häsler – im Film Teile der kubanischen Revolutionsgeschichte. Häsler wird zudem von bedeutenden Persönlichkeiten kontextualisiert: Fotograf Lux Chessex, seinen Familienmitgliedern, Künstlerkollege Alfredo Sosabravo und selbstverständlich Zeitzeugen aus Nordafrika, Kuba und Barcelona kommen im Film zu Wort.

  

Schauen Sie sich Magazin zur Ausstellung an

 

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«Coca-Castro»

 

Der Dokumentarfilm «Coca-Castro» beleuchtet das aussergewöhnliche Leben und das eigenständige Kunstschaffen Rudolf Häslers (1927-1999). Ein Film von Christian Herren und Daniel Bleuer, unter anderem mit Marcus Signer, Irene Godel und Luc Chessex. Der Dokumentarfilm «Coca-Castro» ist bis am 16. Juli 2017 in voller Länge im Auditorium der bromer kunst, im Rahmen der Retrospektivausstellung zu Rudolf Häsler, zu sehen. 

 

 

 

 

Im Blockhaus Experimental Space:

 

Naturfotografien von Roland Fürst

 

12.05.17 bis 16.07.17

 

bromer kunst freut sich die erste Ausstellung von Roland Fürsts Naturfotografien präsentieren zu dürfen und zeigt diese in ihrem Blockhaus Experimental Space.

Roland Fürst, Regierungsrat von Solothurn, wurde 1961 in Olten geboren. Schon früh von der Natur in all ihren Facetten fasziniert, studiert er von 1981 bis 1987 Biologie an der Universität Basel.Darauffolgend führt sein Weg zunächst nicht in die Kunstwelt, sondern in die Wirtschaft und Politik. Seit 2013 ist er als Regierungsrat für den Kanton Solothurn tätig und steht dem Bau- und Justizdepartment vor. Abseits seiner beruflichen Karriere konnte sich Roland Fürst jedoch dem «Ruf der Natur» nicht verwehren und kehrt in gewandelter Form zu seinen Wurzeln zurück. Auf ausgedehnten Streifzügen durch seine Heimat Solothurn und der umliegenden Gebiete entdeckt er die Ästhetik des Terrains und das Medium der Fotografie für sich. So erschuf er ein Portfolio an beeindruckenden Fotografien, in welchem er sich mit Naturthemen wie Nebel, Licht, Wald aber auch der Technik in vielfältiger Weise auseinandersetzt. Durch ähnlich gewählte Sujets oder die Wiederkehr derselben Motive zu anderen Tages- oder Jahreszeiten lässt Fürst eindrucksvolle Werkserien entstehen, die nun erstmalig im Blockhaus Experimental Space von bromer kunst zu sehen sind.