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Blockhaus Experimental Space

Bromer Blockhaus als Plattform für Events

Naturfotografien von Roland Fürst

 

12.05.17 bis 16.07.17

 

bromer kunst freute sich die erste Ausstellung von Roland Fürsts Naturfotografien präsentieren zu dürfen und zeigte diese in ihrem Blockhaus Experimental Space.

Roland Fürst, Regierungsrat von Solothurn, wurde 1961 in Olten geboren. Schon früh von der Natur in all ihren Facetten fasziniert, studiert er von 1981 bis 1987 Biologie an der Universität Basel.Darauffolgend führt sein Weg zunächst nicht in die Kunstwelt, sondern in die Wirtschaft und Politik. Seit 2013 ist er als Regierungsrat für den Kanton Solothurn tätig und steht dem Bau- und Justizdepartment vor. Abseits seiner beruflichen Karriere konnte sich Roland Fürst jedoch dem «Ruf der Natur» nicht verwehren und kehrt in gewandelter Form zu seinen Wurzeln zurück. Auf ausgedehnten Streifzügen durch seine Heimat Solothurn und der umliegenden Gebiete entdeckt er die Ästhetik des Terrains und das Medium der Fotografie für sich. So erschuf er ein Portfolio an beeindruckenden Fotografien, in welchem er sich mit Naturthemen wie Nebel, Licht, Wald aber auch der Technik in vielfältiger Weise auseinandersetzt. Durch ähnlich gewählte Sujets oder die Wiederkehr derselben Motive zu anderen Tages- oder Jahreszeiten lässt Fürst eindrucksvolle Werkserien entstehen, die nun erstmalig im Blockhaus Experimental Space von bromer kunst zu sehen sind.

 

Anlässlich der Vernisage, die am 12. Mai stattfand, hielt Nationalrat Stefan Müller-Altermatt eine Laudatio. Roland Fürst war zur Eröffnung anwesend.

Lesen sie eine Einführung in das Werk Roland Fürsts von Julia Uti, Kunsthistorikerin M.A.

 

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Retrospektive - Urs Burki 

"Chaos und Ordnung. Werke von 1973 bis 2017"

 

01.04.17 bis 30.04.17

 

Urs Burki (*1945) promoviert in den 1970er-Jahren zum Doktor der Medizin. Zur selben Zeit entstehen seine ersten künstlerischen Arbeiten (u.a. Skulpturen, Malerei u. Performance) und Urs Burki bewegt sich in der jungen Kunstszene um Urs Lüthi, Luciano Castelli und Jean-Christoph Ammann. Fortan tritt der Künstler jedoch ausschliesslich als plastischer Chirurg an die Öffentlichkeit und macht vor allem mit «Openair»-Operationen auf sich aufmerksam. Eine retrospektive Ausstellung im Blockhaus der bromer kunst hat auf über 300 Quadratmetern Einblicke in das Gesamtwerk von Urs Burki geboten.

 

Die kunsthistorische Einordnung Burkis lässt sich genauso schwer dezidieren wie die Beschreibung seiner Person. Seine Malereien, die Skulpturen oder Fotografien und seine performativen Inszenierungen lassen deutlich erkennen, dass in keiner seiner Schaffensphasen und bei keinem seiner Werke ein Drang nach Einordnung vorhanden war oder der Wille, einem Konzept gerecht zu werden. 

 

Künstlermonografie Urs Burki

 

Gleichzeitig zur Ausstellung erschien eine 560-seitige Künstlermonografie. Die umfassende Publikation präsentiert erstmals das Gesamtwerk von Urs Burki, welches bisher grösstenteils unter Verschluss gehalten worden ist. Christian Herren hat Urs Burki im Jahr 2013 kennengelernt und das Werk in Zusammenarbeit mit dem Künstler sowie dem Grafiker Pascal Schärli aufgearbeitet. In den letzten zwei Jahren hat der Grafiker Anatole Comte in Zusammenarbeit mit Christian Herren ein Buchkonzept erarbeitet und umgesetzt. Dabei ist ein objekthaftes Künstlerbuch entstanden, welches auf vier Betrachtungsrichtungen breite Einblicke in das reichhaltige Schaffen von Urs Burki bietet. Das Buch wurde auf Papierbögen analog gestaltet und in einem prozesshaften, additiven Verfahren umgesetzt. 

 

Weitere Informationen: ursburki.ch