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Ausstellungen & Events

Nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

bromer kunst präsentiert in ihren großflächigen Räumlichkeiten thematische Wechselausstellungen mit musealem Anspruch. Dabei werden nicht nur Werke der angegliederten Bromer Art Collection ausgestellt, sondern auch Positionen der nationalen wie internationalen Kunstszene gezeigt. Die Ausstellungstätigkeit ergänzend, veranstaltet das Kunsthaus regelmäßig kulturelle Anlässe: Vorträge, Lesungen, Buchvernissagen und Podiumsdiskussionen rund um die Kunst finden in der Galerie sowie in wechselnden internationalen Locations statt. Aus dem normalen Galerienkontext heraustretend, lädt das Kunsthaus mehrmals im Jahr zum bromer kunstsalon ein, bei dem Künstler, Kuratoren, Kunstsammler und Kritiker über Kunst diskutieren. Die exklusiven, wiederkehrenden Veranstaltungen sind jeweils spezifischen Kunstthemen gewidmet und bieten Koryphäen aus Kunst, Politik und Gesellschaft eine Plattform zum gegenseitigen Austausch in den eindrucksvollen Räumlichkeiten der Galerie.

 

Bei der Eröffnung der bisher größten Retrospektiv-Ausstellung des Schweizer Künstlers Rudolf Häsler im November 2016 würdigte bromer kunst einen bisher wenig beachteten Künstler. Prominenz aus dem In- und Ausland besuchte die aussergewöhnliche Vernissage. In Zukunft realisiert bromer kunst jährlich ein Anlass in diesem Maßstab, immer mit dem Anspruch, etwas Substantielles zum Kunstgeschehen beizutragen. 

 


Aktuell

Sommerpause: Aufgrund eines grossangelegten Umbaus bleibt die Galerie bis Ende September geschlossen

Sommerpause

  

Aufgrund eines grossangelegten Umbaus bleibt die Galerie bis Ende September geschlossen, bevor eine neue Ausstellung eröffnet wird. Insgesamt entstehen zwei neue Räume und 150 m2 zusätzliche Ausstellungsfläche. Auf Anfrage kann die Galerie geöffnet werden, bitte nehmen Sie diesbezüglich mit uns Kontakt auf, gerne beantworten wir Ihre Fragen. 

 

 

«Coca-Castro»

 

Der Dokumentarfilm «Coca-Castro» beleuchtet das aussergewöhnliche Leben und das eigenständige Kunstschaffen Rudolf Häslers (1927-1999). Ein Film von Christian Herren und Daniel Bleuer, unter anderem mit Marcus Signer, Irene Godel und Luc Chessex. Der Dokumentarfilm «Coca-Castro» wurde im Rahmen der Retrospektivausstellung zu Rudolf Häsler von bromer kunst initiiert. 


 

 

 


Rückblick

Rückblick

Rudolf Häsler - Retrospektive

 

12.11.16 bis 16.07.17

 

Der in Interlaken geborene Rudolf Häsler (1927-1999) gehört zu den eigenständigsten Schweizer Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts. In der kubanischen Revolutionsregierung nahm der Maler als nationaler Direktor für Kunstgewerbe die zweithöchste Stellung als Ausländer nach Che Guevara ein. Ende der 60er-Jahre zog sich der Maler, Grafiker und Zeichner mit seiner Familie nach Spanien zurück und bereiste die Welt. In den 1970er-Jahren entwickelte Häsler einen akribischen Realismus, welcher der Schule der Hyperrealisten zugeordnet werden kann und Vergleiche mit dem Schaffen von Franz Gertsch, Ralph Goings oder Antonio López Garcia erlaubt.

 

Die Retrospektive Ausstellung der bromer kunst zeigt die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen Rudolf Häslers: Reisen in Nordafrika, sein Schaffen unter dem EInfluss der karibischen Sonne, seine unvergleichlichen Druckgraphiken und natürlich sein umfassendes fotorealistisches Werk. Die Gedankengänge des Künstlers - von ihm zu Lebzeiten selbst auf Papier gebracht - führen durch fünf thematische Räume und kommentieren die Ausstellungsinhalte, sowie einzelne Werke. Auswahl an Werken von Rudolf Häsler in der Ausstellung, die käuflich erwerblich sind. 

 

Highlight der Ausstellung und bedeutende Zusammenfassung der nun- mehr zwei Jahre andauernde Nachlassaufarbeitung ist der Dokumentarfilm zu Rudolf Häsler unter dem Titel «Coca-Castro». Gedreht wurde unter anderem in der Schweiz, in Kuba und in Spanien. Der Berner Schauspieler Marcus Signer (u.a. «Der Goali bin ig») beleuchtet – nach Texten von Rudolf Häsler – im Film Teile der kubanischen Revolutionsgeschichte. Häsler wird zudem von bedeutenden Persönlichkeiten kontextualisiert: Fotograf Lux Chessex, seinen Familienmitgliedern, Künstlerkollege Alfredo Sosabravo und selbstverständlich Zeitzeugen aus Nordafrika, Kuba und Barcelona kommen im Film zu Wort.

  

Schauen Sie sich das Magazin zur Ausstellung an 

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bromer kunst Sommerfest am 30. Juni 2017

 

bromer kunst freute sich am Freitag, den 30. Juni, eine kulinarische und musikalische Reise nach Spanien anzutreten und den Sommer zu feiern. Die Gäste hatten die Gelegenheit, die Ausstellungen «Rudolf Häsler – Retrospektive» und «Roland Fürst – Naturfotografien» in dieser vorgezogenen Finissage gemeinsam mit den Kuratoren zu besichtigen und erhielten erstmals Einblicke in die 476-seitige Künstlermonografie zu Rudolf Häsler, welche in der bromer edition erschienen ist. Das Buch «Rudolf Häsler – Ein Weltbürger» kann auf Anfrage erworben werden.

Das Sommerfest stellte zudem die Startphase eines Erweiterungsbaus dar: ab Mitte Juli entstehen im Obergeschoss des Haupthauses weitere 160 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

 

 

Kubanische Soiree am 8. April 2017

Buchvernissage / Lesung / Musik

 

"Kuba – Freiheit oder Terror: Ein Maler erlebt die Revolution"

 von Rudolf Häsler (1927 – 1999)

 

Das erstmals 1972 erschienene Buch «Kuba – Freiheit oder Terror: Ein Maler erlebt die Revolution» des Schweizer Künstlers Rudolf Häsler (1927 – 1999) wurde von der bromer edition in einer Neuauflage zweisprachig herausgegeben. Zu diesem Anlass fand, in Zusammenhang mit der «Rudolf Häsler– Retrospektive», ein Abend ganz im Sinne der kubanischen Kultur statt:  

 

Der charismatische Kunsthistoriker Dr. Friedhelm Häring las aus dem Buch «Kuba – Freiheit oder Terror», in dem Häsler eindrücklich seine Lebens- und Schaffensjahre von 1957 bis 1969 auf dem sozialistischen Inselstaat beschreibt. Mit viel Pathos schildert Häsler seine Anfangszeit auf Kuba, die kubanische Revolution, seine Berufung als kubanischer Direktor für Kunstgewerbe, sein Verhältnis zu Ernesto «Che» Guevara und Fidel Castro, sowie seinen Bruch mit dem Regime.

 

 

Das Trio «LABANA Unplugged» untermalte den Abend mit kubanischer Musik, die Rudolf Häsler seinerzeit in den Strassen und Bars von Havanna spielen hörte. Kopf des Trios ist Dany «LABANA» Martinez, welcher bereits mit dem «Buena Vista Social Club» Konzerte gab. Ein weiteres Highlight war die Stimme der international bekannten Sängerin Jaqueline Castellanos – vielen auch bekannt als «La Dama del Son». Für kulinarischen Genuss sorgte Spitzenkoch Roc Greisler.

 

Das Buch "Kuba – Freiheit oder Terror" kann in Spanisch und/oder Deutsch zu einem Preis von 26.50 CHF zzgl. Versand bei uns gekauft werden.

 

 

Opening & Premiere «Coca-Castro» am 12.November 2016

 

Die Bromer Kunst, die Familie Häsler und alle am Projekt Beteiligten durften im Rahmen der Ausstellungseröffnung und Premiere des Dokumentarfilmes «Coca-Castro» mehr als 300 Gäste aus dem In- und Ausland begrüssen. Der Saal der Bromer Kunst wurde für die Filmpremiere zum Kino umfunktioniert. Das Cateringteam um Roc Greisler wurde von den unterschiedlichen Lebens- und Reisestationen Rudolf Häslers inspiriert. Ob die von Bohnen und Reis dominierte kubanische Küche, Käse und Butterzopf oder japanische Dim Sum; auch in kulinarischer Hinsicht wurde dem Weltbürgertum von Rudolf Häsler Rechnung getragen. Für Authentizität sorgte der Popcornwagen aus den 1960er-Jahren. Für einen fulminanten Ausklang des Abends sorgte gleich Häslers eigene Tocher. Ana Häsler gab eine auf dem Flügel begleitete Arie zum Besten und vermochte das 1500 m2 grosse Gebäude mit Ihrer Stimme auszufüllen.  

 

 

Rudolf Urech-Seon und Roland Bugnon im Dialog

 

11.08.16 bis 30.10.16

 

Eine Gegenüberstellung des malerischen Werkes zweier Schweizer Künstler, die ihrerseits beide auf unterschiedliche Weise zu einer abstrakten Formensprache gelangten: Rudolf Urech-Seon (1876-1959) reduziert seine Malerei auf geometrische Grundformen und verzichtet auf jegliche Gegenständlichkeit und Roland Bugnon (*1939) abstrahiert sein künstlerisches Schaffen anhand von surrealistischen Stilmittel. 


Blockhaus Experimental Space

Bromer Blockhaus als Plattform für Events

Naturfotografien von Roland Fürst

 

12.05.17 bis 16.07.17

 

bromer kunst freute sich die erste Ausstellung von Roland Fürsts Naturfotografien präsentieren zu dürfen und zeigte diese in ihrem Blockhaus Experimental Space.

Roland Fürst, Regierungsrat von Solothurn, wurde 1961 in Olten geboren. Schon früh von der Natur in all ihren Facetten fasziniert, studiert er von 1981 bis 1987 Biologie an der Universität Basel.Darauffolgend führt sein Weg zunächst nicht in die Kunstwelt, sondern in die Wirtschaft und Politik. Seit 2013 ist er als Regierungsrat für den Kanton Solothurn tätig und steht dem Bau- und Justizdepartment vor. Abseits seiner beruflichen Karriere konnte sich Roland Fürst jedoch dem «Ruf der Natur» nicht verwehren und kehrt in gewandelter Form zu seinen Wurzeln zurück. Auf ausgedehnten Streifzügen durch seine Heimat Solothurn und der umliegenden Gebiete entdeckt er die Ästhetik des Terrains und das Medium der Fotografie für sich. So erschuf er ein Portfolio an beeindruckenden Fotografien, in welchem er sich mit Naturthemen wie Nebel, Licht, Wald aber auch der Technik in vielfältiger Weise auseinandersetzt. Durch ähnlich gewählte Sujets oder die Wiederkehr derselben Motive zu anderen Tages- oder Jahreszeiten lässt Fürst eindrucksvolle Werkserien entstehen, die nun erstmalig im Blockhaus Experimental Space von bromer kunst zu sehen sind.

 

Anlässlich der Vernisage, die am 12. Mai stattfand, hielt Nationalrat Stefan Müller-Altermatt eine Laudatio. Roland Fürst war zur Eröffnung anwesend.

Lesen sie eine Einführung in das Werk Roland Fürsts von Julia Uti, Kunsthistorikerin M.A.

 

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Retrospektive - Urs Burki 

"Chaos und Ordnung. Werke von 1973 bis 2017"

 

01.04.17 bis 30.04.17

 

Urs Burki (*1945) promoviert in den 1970er-Jahren zum Doktor der Medizin. Zur selben Zeit entstehen seine ersten künstlerischen Arbeiten (u.a. Skulpturen, Malerei u. Performance) und Urs Burki bewegt sich in der jungen Kunstszene um Urs Lüthi, Luciano Castelli und Jean-Christoph Ammann. Fortan tritt der Künstler jedoch ausschliesslich als plastischer Chirurg an die Öffentlichkeit und macht vor allem mit «Openair»-Operationen auf sich aufmerksam. Eine retrospektive Ausstellung im Blockhaus der bromer kunst hat auf über 300 Quadratmetern Einblicke in das Gesamtwerk von Urs Burki geboten.

 

Die kunsthistorische Einordnung Burkis lässt sich genauso schwer dezidieren wie die Beschreibung seiner Person. Seine Malereien, die Skulpturen oder Fotografien und seine performativen Inszenierungen lassen deutlich erkennen, dass in keiner seiner Schaffensphasen und bei keinem seiner Werke ein Drang nach Einordnung vorhanden war oder der Wille, einem Konzept gerecht zu werden. 

 

Künstlermonografie Urs Burki

 

Gleichzeitig zur Ausstellung erschien eine 560-seitige Künstlermonografie. Die umfassende Publikation präsentiert erstmals das Gesamtwerk von Urs Burki, welches bisher grösstenteils unter Verschluss gehalten worden ist. Christian Herren hat Urs Burki im Jahr 2013 kennengelernt und das Werk in Zusammenarbeit mit dem Künstler sowie dem Grafiker Pascal Schärli aufgearbeitet. In den letzten zwei Jahren hat der Grafiker Anatole Comte in Zusammenarbeit mit Christian Herren ein Buchkonzept erarbeitet und umgesetzt. Dabei ist ein objekthaftes Künstlerbuch entstanden, welches auf vier Betrachtungsrichtungen breite Einblicke in das reichhaltige Schaffen von Urs Burki bietet. Das Buch wurde auf Papierbögen analog gestaltet und in einem prozesshaften, additiven Verfahren umgesetzt. 

 

Weitere Informationen: ursburki.ch