Showing 5 posts.


Ausstellungen & Events

Nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

bromer kunst präsentiert in ihren großflächigen Räumlichkeiten thematische Wechselausstellungen mit musealem Anspruch. Dabei werden nicht nur Werke der angegliederten Bromer Art Collection ausgestellt, sondern auch Positionen der nationalen wie internationalen Kunstszene gezeigt. Die Ausstellungstätigkeit ergänzend, veranstaltet das Kunsthaus regelmäßig kulturelle Anlässe: Vorträge, Lesungen, Buchvernissagen und Podiumsdiskussionen rund um die Kunst finden in der Galerie sowie in wechselnden internationalen Locations statt. Aus dem normalen Galerienkontext heraustretend, lädt das Kunsthaus mehrmals im Jahr zum bromer kunstsalon ein, bei dem Künstler, Kuratoren, Kunstsammler und Kritiker über Kunst diskutieren. Die exklusiven, wiederkehrenden Veranstaltungen sind jeweils spezifischen Kunstthemen gewidmet und bieten Koryphäen aus Kunst, Politik und Gesellschaft eine Plattform zum gegenseitigen Austausch in den eindrucksvollen Räumlichkeiten der Galerie.

 

Bei der Eröffnung der bisher größten Retrospektiv-Ausstellung des Schweizer Künstlers Rudolf Häsler im November 2016 würdigte bromer kunst einen bisher wenig beachteten Künstler. Prominenz aus dem In- und Ausland besuchte die aussergewöhnliche Vernissage. In Zukunft realisiert bromer kunst jährlich ein Anlass in diesem Maßstab, immer mit dem Anspruch, etwas Substantielles zum Kunstgeschehen beizutragen. 

 


Aktuell

Ausstellungseröffnung SYNTHESIS am 30. September

Ausstellungseröffnung

 

SYNTHESIS

Angela Glajcar – Papier / Thomas Röthel – Stahl

 

Eine Ausstellung mit Werken aus Papier von Angela Glajcar und Skulpturen aus Stahl von Thomas Röthel, zwei international renommierte Künstler, die sich mit unterschiedlichen, vermeintlich divergierenden Materialien auseinandersetzen. 

 

Die Vernissage findet am Samstag, den 30. September 2017 ab 18 Uhr im Haupthaus von bromer kunst statt.

 

Gerne nehmen wir ihre Anmeldung bis zum 25. September 2017 entgegen.

 

online: www.bromer-kunst.ch/rsvp

via E-Mail: kunst@bromer.ch

telefonisch: +41 62 918 10 80

 

 

 

Sommerpause

  

Aufgrund eines grossangelegten Umbaus bleibt die Galerie bis Ende September geschlossen. Insgesamt entstehen zwei neue Räume und 150 m2 zusätzliche Ausstellungsfläche. Auf Anfrage kann die Galerie geöffnet werden, bitte nehmen Sie diesbezüglich mit uns Kontakt auf, gerne beantworten wir Ihre Fragen. 

 

 


Kommende Veranstaltungen

SYNTHESIS <br> Angela Glajcar – Papier <br> Thomas Röthel – Stahl

SYNTHESIS

Angela Glajcar – Papier / Thomas Röthel – Stahl

 

30.09.17 bis 25.02.18

 

Eine Ausstellung mit Werken aus Papier von Angela Glajcar und Skulpturen aus Stahl von Thomas Röthel, zwei international renommierte Künstler, die sich mit unterschiedlichen, vermeintlich divergierenden Materialien auseinandersetzen. 

 

Die Vernissage findet am Samstag, den 30. September 2017 ab 18 Uhr im Haupthaus von bromer kunst statt.

 

Gerne nehmen wir ihre Anmeldung bis zum 24. September 2017 entgegen.

online: www.bromer-kunst.ch/rsvp

via E-Mail: kunst@bromer.ch

telefonisch: +41 62 918 10 80

 

Angela Glajcar

 

Angela Glajcar deren tschechische Wurzeln ihren Namen prägen, wurde 1970 in Mainz (DE) geboren. Von 1991 bis 1998 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Tim Scott. Sie durchlief einen spannenden künstlerischen Findungsprozess, an dessen Anfang Stahl- und Holzarbeiten standen, bis sie zu ihrem heutigen Signature-Material Papier fand.

Mit dem Werkstoff Papier assoziieren wir unter anderem Leichtigkeit und Empfindlichkeit. Je nach Dichte und Stärke, kann Papier jedoch auch stabil, widerstandsfähig, flexibel und schwer sein. Besonders in den grossen Rauminstallationen Angela Glajcars scheinen all diese Eigenschaften des Papieres gleichzeitig in Harmonie zu existieren. Die grossflächigen hintereinander gestaffelten Papierbahnen, an den Kanten gerissen und somit Verletzlichkeit beweisend, schweben in luftigen Höhen über den Betrachtern und suggerieren Leichtigkeit und Schwingung. Gleichzeit können wir jedoch erahnen, dass Papierbahnen in solchen Dimensionen ein nicht unerhebliches Gewicht mit sich bringen. So ist jede von Glajcars Arbeiten ein Oxymoron in sich.

Glajcar hat sich in ihrem künstlerischen Schaffen immer wieder mit den Themen ‚Bewegung‘ und ‚Tanz‘ beschäftigt und dies in erstaunlicher Variation in ihren Werken verarbeitet. Ihre Arbeiten sind jedoch nicht gegenständlich. Innerhalb ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Papier bekam sie ein fortlaufend geschulteres Gespür für die haptischen und technischen Eigenschaften der unterschiedlichen Papiersorten. So wurde sie immer feinfühliger im Umgang mit diesen. 

Die heute verwendeten Materialien sind uv-beständig und dabei sinnlich und lebendig.

Weisses, reines Papier wurde in der Philosophie und in der Lyrik bereits über die Jahrhunderte hinweg mit Sublimität assoziiert und als Verheissung wahrgenommen. Angela Glajcars Werke streben diesen Vorstellungen entgegen.

Angela Glajcar hat sich bereits international einen Namen gemacht. Ihre Werke wurden in Galerie-, Museums- und Kunstvereins-Ausstellungen in New York, Miami, Hong Kong, Mailand und London gezeigt und mit hochdotierten Kunstpreisen ausgezeichnet. 

 

Thomas Röthel

 

Thomas Röthel wurde 1969 im bayerischen Ansbach (DE) geboren. Nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1986 bis 1989 studierte er von 1992 bis 1998, parallel zu Glajcar, an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Johannes P. Hölzinger. 

Durch seine ganz eigene Formensprache vermag er es ebenso die kontrastierenden Qualitäten von Leichtigkeit und Schwere in seinem Werk auszudrücken. Der schwere Stahl, verwandelt sich unter dem künstlerischen Eingriff Röthels in oftmals filigran und fragil anmutende Skulpturen. Sie strahlen eine Dynamik und Leichtigkeit aus, welche die Schwere des Materials beinahe vergessen lassen. Andere Arbeiten wirken durch ihre subtilen Biegungen und Schwünge sanft, geradezu menschlich gutmütig. Ineinander versunkene Stahlschichten scheinen dem harten Material zu trotzen und wirken schmiegsam und weich. 

Röthels Skulpturen – besonders die grossformatigen Werke für den Aussenraum – sind häufig tonnenschwer und nahezu ausnahmslos massiv. Einzig abweichend davon ist die Serie der Segmentbögen, deren zusammengeschweisste Stahlplatten Hohlräume umschliessen. Röthels Werke prägen auf beeindruckende Weise die Topografien, denen sie dauerhaft eigen sind, zugleich fügen sie sich harmonisch in ihre Umgebung ein. 

Röthels spielerisch anmutende, jedoch präzise und durchdachte Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Material Stahl, bringt in seinen verschiedenartigen Werkserien eine unwahrscheinlich differenzierte Oberflächenhaptik hervor. Diese changiert zwischen glatt, rau, samtig und körnig. Seit einiger Zeit überträgt er diese Beschäftigung mit Oberflächen und Durchbrüchen auch auf das Material Papier, welches für ihn ebenso eine gewisse Faszination ausübt. Hier ergeben sich ganz neue Aspekte in seinem Oeuvre, die in der Gegenüberstellung mit seinen Stahlwerken spannende Wechselwirkungen und Assoziationen hervorrufen. 

Mit nationalen und internationalen Ausstellung ist er zum hochangesehenen und vielversprechenden Künstler avanciert. Röthel lebt und arbeitet bei Nürnberg.

 


Rückblick

Rückblick

Rudolf Häsler - Retrospektive

 

12.11.16 bis 16.07.17

 

Der in Interlaken geborene Rudolf Häsler (1927-1999) gehört zu den eigenständigsten Schweizer Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts. In der kubanischen Revolutionsregierung nahm der Maler als nationaler Direktor für Kunstgewerbe die zweithöchste Stellung als Ausländer nach Che Guevara ein. Ende der 60er-Jahre zog sich der Maler, Grafiker und Zeichner mit seiner Familie nach Spanien zurück und bereiste die Welt. In den 1970er-Jahren entwickelte Häsler einen akribischen Realismus, welcher der Schule der Hyperrealisten zugeordnet werden kann und Vergleiche mit dem Schaffen von Franz Gertsch, Ralph Goings oder Antonio López Garcia erlaubt.

 

Die Retrospektive Ausstellung der bromer kunst zeigt die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen Rudolf Häslers: Reisen in Nordafrika, sein Schaffen unter dem EInfluss der karibischen Sonne, seine unvergleichlichen Druckgraphiken und natürlich sein umfassendes fotorealistisches Werk. Die Gedankengänge des Künstlers - von ihm zu Lebzeiten selbst auf Papier gebracht - führen durch fünf thematische Räume und kommentieren die Ausstellungsinhalte, sowie einzelne Werke. Auswahl an Werken von Rudolf Häsler in der Ausstellung, die käuflich erwerblich sind. 

 

Highlight der Ausstellung und bedeutende Zusammenfassung der nun- mehr zwei Jahre andauernde Nachlassaufarbeitung ist der Dokumentarfilm zu Rudolf Häsler unter dem Titel «Coca-Castro». Gedreht wurde unter anderem in der Schweiz, in Kuba und in Spanien. Der Berner Schauspieler Marcus Signer (u.a. «Der Goali bin ig») beleuchtet – nach Texten von Rudolf Häsler – im Film Teile der kubanischen Revolutionsgeschichte. Häsler wird zudem von bedeutenden Persönlichkeiten kontextualisiert: Fotograf Lux Chessex, seinen Familienmitgliedern, Künstlerkollege Alfredo Sosabravo und selbstverständlich Zeitzeugen aus Nordafrika, Kuba und Barcelona kommen im Film zu Wort.

  

Schauen Sie sich das Magazin zur Ausstellung an 

http://res.cloudinary.com/bromer-kunst/image/upload/v1486332943/c0yycaynqnzovqm2xbm5.pdf" type="application/pdf" width="100%" height="100%">  

 

 

bromer kunst Sommerfest am 30. Juni 2017

 

bromer kunst freute sich am Freitag, den 30. Juni, eine kulinarische und musikalische Reise nach Spanien anzutreten und den Sommer zu feiern. Die Gäste hatten die Gelegenheit, die Ausstellungen «Rudolf Häsler – Retrospektive» und «Roland Fürst – Naturfotografien» in dieser vorgezogenen Finissage gemeinsam mit den Kuratoren zu besichtigen und erhielten erstmals Einblicke in die 476-seitige Künstlermonografie zu Rudolf Häsler, welche in der bromer edition erschienen ist. Das Buch «Rudolf Häsler – Ein Weltbürger» kann auf Anfrage erworben werden.

Das Sommerfest stellte zudem die Startphase eines Erweiterungsbaus dar: ab Mitte Juli entstehen im Obergeschoss des Haupthauses weitere 160 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

 

 

Kubanische Soiree am 8. April 2017

Buchvernissage / Lesung / Musik

 

"Kuba – Freiheit oder Terror: Ein Maler erlebt die Revolution"

 von Rudolf Häsler (1927 – 1999)

 

Das erstmals 1972 erschienene Buch «Kuba – Freiheit oder Terror: Ein Maler erlebt die Revolution» des Schweizer Künstlers Rudolf Häsler (1927 – 1999) wurde von der bromer edition in einer Neuauflage zweisprachig herausgegeben. Zu diesem Anlass fand, in Zusammenhang mit der «Rudolf Häsler– Retrospektive», ein Abend ganz im Sinne der kubanischen Kultur statt:  

 

Der charismatische Kunsthistoriker Dr. Friedhelm Häring las aus dem Buch «Kuba – Freiheit oder Terror», in dem Häsler eindrücklich seine Lebens- und Schaffensjahre von 1957 bis 1969 auf dem sozialistischen Inselstaat beschreibt. Mit viel Pathos schildert Häsler seine Anfangszeit auf Kuba, die kubanische Revolution, seine Berufung als kubanischer Direktor für Kunstgewerbe, sein Verhältnis zu Ernesto «Che» Guevara und Fidel Castro, sowie seinen Bruch mit dem Regime.

 

 

Das Trio «LABANA Unplugged» untermalte den Abend mit kubanischer Musik, die Rudolf Häsler seinerzeit in den Strassen und Bars von Havanna spielen hörte. Kopf des Trios ist Dany «LABANA» Martinez, welcher bereits mit dem «Buena Vista Social Club» Konzerte gab. Ein weiteres Highlight war die Stimme der international bekannten Sängerin Jaqueline Castellanos – vielen auch bekannt als «La Dama del Son». Für kulinarischen Genuss sorgte Spitzenkoch Roc Greisler.

 

Das Buch "Kuba – Freiheit oder Terror" kann in Spanisch und/oder Deutsch zu einem Preis von 26.50 CHF zzgl. Versand bei uns gekauft werden.

 

 

Opening & Premiere «Coca-Castro» am 12.November 2016

 

Die Bromer Kunst, die Familie Häsler und alle am Projekt Beteiligten durften im Rahmen der Ausstellungseröffnung und Premiere des Dokumentarfilmes «Coca-Castro» mehr als 300 Gäste aus dem In- und Ausland begrüssen. Der Saal der Bromer Kunst wurde für die Filmpremiere zum Kino umfunktioniert. Das Cateringteam um Roc Greisler wurde von den unterschiedlichen Lebens- und Reisestationen Rudolf Häslers inspiriert. Ob die von Bohnen und Reis dominierte kubanische Küche, Käse und Butterzopf oder japanische Dim Sum; auch in kulinarischer Hinsicht wurde dem Weltbürgertum von Rudolf Häsler Rechnung getragen. Für Authentizität sorgte der Popcornwagen aus den 1960er-Jahren. Für einen fulminanten Ausklang des Abends sorgte gleich Häslers eigene Tocher. Ana Häsler gab eine auf dem Flügel begleitete Arie zum Besten und vermochte das 1500 m2 grosse Gebäude mit Ihrer Stimme auszufüllen.  

 

 

Rudolf Urech-Seon und Roland Bugnon im Dialog

 

11.08.16 bis 30.10.16

 

Eine Gegenüberstellung des malerischen Werkes zweier Schweizer Künstler, die ihrerseits beide auf unterschiedliche Weise zu einer abstrakten Formensprache gelangten: Rudolf Urech-Seon (1876-1959) reduziert seine Malerei auf geometrische Grundformen und verzichtet auf jegliche Gegenständlichkeit und Roland Bugnon (*1939) abstrahiert sein künstlerisches Schaffen anhand von surrealistischen Stilmittel. 


Blockhaus Experimental Space

Bromer Blockhaus als Plattform für Events

Naturfotografien von Roland Fürst

 

12.05.17 bis 16.07.17

 

bromer kunst freute sich die erste Ausstellung von Roland Fürsts Naturfotografien präsentieren zu dürfen und zeigte diese in ihrem Blockhaus Experimental Space.

Roland Fürst, Regierungsrat von Solothurn, wurde 1961 in Olten geboren. Schon früh von der Natur in all ihren Facetten fasziniert, studiert er von 1981 bis 1987 Biologie an der Universität Basel.Darauffolgend führt sein Weg zunächst nicht in die Kunstwelt, sondern in die Wirtschaft und Politik. Seit 2013 ist er als Regierungsrat für den Kanton Solothurn tätig und steht dem Bau- und Justizdepartment vor. Abseits seiner beruflichen Karriere konnte sich Roland Fürst jedoch dem «Ruf der Natur» nicht verwehren und kehrt in gewandelter Form zu seinen Wurzeln zurück. Auf ausgedehnten Streifzügen durch seine Heimat Solothurn und der umliegenden Gebiete entdeckt er die Ästhetik des Terrains und das Medium der Fotografie für sich. So erschuf er ein Portfolio an beeindruckenden Fotografien, in welchem er sich mit Naturthemen wie Nebel, Licht, Wald aber auch der Technik in vielfältiger Weise auseinandersetzt. Durch ähnlich gewählte Sujets oder die Wiederkehr derselben Motive zu anderen Tages- oder Jahreszeiten lässt Fürst eindrucksvolle Werkserien entstehen, die nun erstmalig im Blockhaus Experimental Space von bromer kunst zu sehen sind.

 

Anlässlich der Vernisage, die am 12. Mai stattfand, hielt Nationalrat Stefan Müller-Altermatt eine Laudatio. Roland Fürst war zur Eröffnung anwesend.

Lesen sie eine Einführung in das Werk Roland Fürsts von Julia Uti, Kunsthistorikerin M.A.

 

http://res.cloudinary.com/bromer-kunst/image/upload/v1495775994/sdcyprikyktvbqvorneu.pdf " type="application/pdf" width="100%" height="100%">

 

 

 

Retrospektive - Urs Burki 

"Chaos und Ordnung. Werke von 1973 bis 2017"

 

01.04.17 bis 30.04.17

 

Urs Burki (*1945) promoviert in den 1970er-Jahren zum Doktor der Medizin. Zur selben Zeit entstehen seine ersten künstlerischen Arbeiten (u.a. Skulpturen, Malerei u. Performance) und Urs Burki bewegt sich in der jungen Kunstszene um Urs Lüthi, Luciano Castelli und Jean-Christoph Ammann. Fortan tritt der Künstler jedoch ausschliesslich als plastischer Chirurg an die Öffentlichkeit und macht vor allem mit «Openair»-Operationen auf sich aufmerksam. Eine retrospektive Ausstellung im Blockhaus der bromer kunst hat auf über 300 Quadratmetern Einblicke in das Gesamtwerk von Urs Burki geboten.

 

Die kunsthistorische Einordnung Burkis lässt sich genauso schwer dezidieren wie die Beschreibung seiner Person. Seine Malereien, die Skulpturen oder Fotografien und seine performativen Inszenierungen lassen deutlich erkennen, dass in keiner seiner Schaffensphasen und bei keinem seiner Werke ein Drang nach Einordnung vorhanden war oder der Wille, einem Konzept gerecht zu werden. 

 

Künstlermonografie Urs Burki

 

Gleichzeitig zur Ausstellung erschien eine 560-seitige Künstlermonografie. Die umfassende Publikation präsentiert erstmals das Gesamtwerk von Urs Burki, welches bisher grösstenteils unter Verschluss gehalten worden ist. Christian Herren hat Urs Burki im Jahr 2013 kennengelernt und das Werk in Zusammenarbeit mit dem Künstler sowie dem Grafiker Pascal Schärli aufgearbeitet. In den letzten zwei Jahren hat der Grafiker Anatole Comte in Zusammenarbeit mit Christian Herren ein Buchkonzept erarbeitet und umgesetzt. Dabei ist ein objekthaftes Künstlerbuch entstanden, welches auf vier Betrachtungsrichtungen breite Einblicke in das reichhaltige Schaffen von Urs Burki bietet. Das Buch wurde auf Papierbögen analog gestaltet und in einem prozesshaften, additiven Verfahren umgesetzt. 

 

Weitere Informationen: ursburki.ch