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Christian Schad

Deutschland, 1894 - 1982

Der deutsche Maler Christian Schad (*21.8.1894 Miesbach –25.2.1982 Stuttgart) gilt als einer der Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit und wird zu den wichtigsten Vertretern des Verismus gezählt. 1913 Während seines Studiums an der Münchener Kunstakademie brachte er erste expressionistische Holzschnitte hervor. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges schloss sich der junge Künstler dem Kreis der Zürcher Dadaisten an und wurde Mitherausgeber der Zeitschrift "Sirius". Nach Zwischenaufenthalten in Rom, Neapel und Wien siedelte er 1928 nach Berlin über, wo er sich dem klaren, realistischen Stil der Neuen Sachlichkeit zuwandte.In seinen als Ikonen in die Kunstgeschichte eingegangenen Porträts schilderte er die Epoche der "Goldenen Zwanziger Jahre", dabei vermittelte er unterschwellig mit schonungslos entlarvendem Detailreichtum die Isolation und Entfremdung des Individuums in der Zwischenkriegszeit. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Schads Werk zwar nicht als "entartet" gebrandmarkt, doch die Anerkennung blieb ihm verwehrt. Erst 1972 wurde sein Lebenswerk in einer umfassenden Retrospektive im Palazzo Reale in Mailand geehrt, ebenso 1980 in der Staatlichen Kunsthalle zu Berlin.


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La rue des vices, Christian Schad

Öl auf Leinwand, 1916

1-1526
Schad, Christian (1894-1982)
La rue des vices
Öl auf Leinwand
Sig. u. dat. u. r. "Schad-Fohr" (19)16"
96 x 76 cm
Holzrahmen schwarz